die Keimzelle ist tot – es lebe die Keimzelle

Leute … wir haben uns lange Zeit nicht gemeldet … die Keimzelle lag brach …

Aber jetzt kommt ein reload des kleinen Gartens im Karoviertel.
Wir hatten den Eindruck – nicht zuletzt wegen kommender Gipfeltreffen in Hamburg – dass es nachbarschaftlichen „Erdungen“ von Öffentlichkeit braucht.

Hecken statt Schützen!

Aber auch der Bezirk hilft mit Steinen und Erde beim Wiederaufkeimen mit. See you soon there.

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World Disco Soup Day | Schnippeldisko am 29. April 2017

Slow Food Youth Schnippeldisko
!SAVE THE DATE!
Am 29.4. wird zusammen mit AktivistInnen der Slow Food Youth Hamburg in der Keimzelle ab 11 Uhr getanzt, geschnippelt und gemeinsam gekocht. Wenn unsere Baupläne aufgehen, dann wird es dazu auch gleich neue Sitzgelegenheiten und Gemüsekästen innerhalb der Keimzelle geben. Wer Lust hat zu helfen und mitschnippeln möchte ist herzlich eingeladen!

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Keimzelle 2017 reloaded

Auf dass die Keimzelle diesen Sommer wieder erblühen möge und weiterhin ein Ort der Begegnung bleibt.

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Stadtplanung ist keine Werbekampagne – Bunker-Investorenprojekt stoppen!

Erklärung des Netzwerks Recht auf Stadt        vom 01.07.2016

Mit Unterstützung u.a. von: Keimzelle, Gängeviertel, Leerstandsmelder, Park Fiction, Dachverband autonomer Wohnprojekte, Wohnprojekt Jägerpassage e.V., Gartendeck, KEBAP, Pro Wohnen Ottensen, anna elbe – Weitblick für Hamburg, Centro Sociale, iL, Initiative Esso-Häuser, St. Pauli selber machen, GWA St. Pauli e.V. sowie MieterInnengenossenschaft Karolinenviertel i.L.

Der städtische Hochbunker an der Feldstraße droht zum Nutzen eines Investors für 99 Jahre privatisiert zu werden und unter einer Eventpyramide zu verschwinden.

Es handelt sich bei der geplanten, pyramidenförmigen Konstruktion auf dem Bunker um einen fünfstöckigen Neubau, der eine Veranstaltungshalle mit bis zu 2000 Stehplätzen sowie ein Hotel mit 154 Betten umfassen soll. Damit würde der Hochbunker an der Feldstraße um etwa 1/3 auf ca. 60 Meter aufgestockt. Zusätzlich sind eine Rampe um den Bunker herum bis auf die Höhe der Aufstockung und ein Außenfahrstuhl als Fluchtwege geplant. Dahinter würde die derzeitige Fassade verschwinden. Investor ist Thomas J. C. Matzen, der den Bunker 1993 für 60 Jahre von der Stadt erworben hat und erfolgreich bewirtschaftet. Er möchte nicht nur aufstocken, sondern als Ausgleich für seine Bauinvestition die Erbpacht kostenfrei auf 99 Jahre verlängert bekommen. Ohne Kultur- und Grünrhetorik hätte das Bauprojekt keine Chance. Daher suggeriert das Vorhaben Bürgerbeteiligung, Sozialflächen, einen Hallenplatz für den Kiezclub FC St. Pauli, Künstlergästezimmer sowie einen Stadtgarten, dessen grüne Silhouette mit viel Aufwand in den Medien lanciert wird.

Eine Posse investorenfreundlicher Stadtpolitik – und ein Gipfel der Peinlichkeit!

Historisch und ethisch, weil ein Kriegsmahnmal zu einer Eventpyramide verschandelt wird.

Stadtpolitisch, weil demokratische Mittel der Mitbestimmung, nachbarschaftliche Bedürfnisse nach Grün, Ikonen wie der FC St. Pauli, Kunst, Sport und Gemeinwesen in einer beispiellosen Werbekampagne für den Bunkeraufbau missbräuchlich angeeignet und zum substanzlosen Image werden.

Kulturell, weil eine bestehende Kulturproduktionsstätte zerstört würde und sich die Kulturschaffenden der Stadt mit leeren Versprechungen für Künstlerzimmer vor den Karren einer gewöhnlichen Hotelplanung spannen lassen.

Ökologisch, weil die Begrünung erheblich dürftiger ausfallen wird, als auf den Visualisierungen suggeriert, weil der energetische Aufwand des Dachgrüns in keinem Verhältnis zum ökologischen Ertrag steht und am Ende mehr Bäume für neue Parkplätze am Boden gefällt werden müssten, als oben jemals überleben können.

Politisch, weil erstaunlich viele Entscheidungsträger, Beamte und Lobbyisten dieses Spiel offenbar mitspielen, anstatt in einen offenen Dialog mit der Stadtbevölkerung zu treten.

Wir fordern die Kulturinstitutionen auf, dem Investor nicht weiter in die Tasche zu spielen, um am Ende mit sechs Künstlerzimmerchen in einer 154 Betten-Burg da zu stehen.

 

Wir fordern den FC St. Pauli auf, sich nicht zum Handlanger eines Investorenprojekts zu machen, das hoch umstritten ist und das der Stadtteil nicht braucht.

 

Wir fordern die Stadtplanerinnen und Stadtplaner auf, gegen die Verbiegung des Baurechts anzugehen.

 

Wir fordern die verantwortliche Politik auf, die demokratische Stadt nicht weiter zu untergraben.

Stadtplanung ist keine Werbekampagne! Die Bewohner der Stadt lassen sich nicht für dumm verkaufen! St. Pauli braucht keine weiteren Hotels und Eventhallen zur Erhöhung privater Geschäftsrendite!

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Friede, Freude, Feierabend

Long time no nothing … die Keimzelle lungert im öffentlichen Raum … das Klima wird rauer …

Während aus der Ferne die Studierenden verschiedener Fächer und nördlicher Länder die Keimzelle weiterhin zum Gegenstand ihrer Erkundungen machen – machen soziale Klimaveränderungen vor Ort der Keimzelle das friedliche Koexistieren unmöglich. Es zerrt an ihr von allen Seiten. Menschen lagern, trinken und verbarrikadieren sich, andere stimmen den Beschwerdegesang an. Dazwischen der kleine Garten arg mitgenommen, das Banner schon längst verloren, Stück für Stück runter getreten. Was tun?!

Geordneter Rückzug für’s erste: Die Trümmer beseitigen, die Erdhaufen verteilen, das Parlament entkernen. Möge Gras drüber wachsen.

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Zum unfreiwilligen Witz des Bauherrn

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… da war die Szene doch nicht ohne Ironie, als Herr Matzen in seiner Eigenschaft als Bauherr nicht nur erklärte, dass er den Bunker an seine Kinder vererben wollen – ähm…war das mit der Erbpacht so gemeint? – sondern sich auch dazu hinreißen ließ, unser Protestplakat zu präsentieren und zu dechiffrieren:

Hotel – heiße nicht Hotel, sondern Gästehaus. Eventhalle – wäre keine Eventhalle, sondern eine Sporthalle, in der auch Konzerte stattfinden. Bier-Garten – sei kein Biergarten, sondern ein Garten, wo man auch wunderbarer weise Biertrinken könne. Und wer hat was davon? Na die, welche Bier trinken.

Bei aller Ironie bleibt jedoch ein beunruhigender Befund am Ende übrig: Diese „Anhörung“ zu den Bauplänen auf dem Bunker an der Feldstraße war keine. Politik, Verwaltung und Bauherr waren sich in der Rechtfertigung  des Bunker-Aufbaus schon einig auf dem Podium und das geladene Volk wurde von oben herab in seinen Beiträgen kurz gehalten, zurechtgewiesen und aufgeklärt, wie eine unmündige und aufmüpfige Kinderschar. Sapere Aude!

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Fundstücke: Mal was Charmantes zwischendrin

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Bunker ohne Aufbau

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Der geplante Mega-Aufbau auf dem Feldbunker mit seinen Inhalten und seinem Fassadenspiel (Hotel, Eventhalle, Bier-Garten, Pseudo-Beteiligung, Mahnmal-Beseitigung) torpediert das demokratische Anliegen einer behutsamen, nachbarschaftlichen Stadtgestaltung von unten.

Jetzt wurde vom Investoren der Bauantrag zum Aufbau beim Bezirk zur Prüfung eingereicht und der Bezirk macht eine Info-Veranstaltung, damit die Bürger und Anwohnenden auch zu Wort kommen.

Mittwoch, 4. November 2015, 19:30 Uhr
Budapester Straße 58, Aula des Wirtschaftsgymnasiums

Wir „… haben die Gelegenheit, Hinweise und Anregungen zu geben.“

Kommt also zahlreich und gebt Hinweise und Anregungen!
Politik, Verwaltung und „Bauherrin“ sowie Hildegarden werden da auch sein. Es ist ein Termin, der sich als wirkungsvoll erweisen könnte.

Übrigens: Die Keimzelle hat – wie viele andere Gruppen und Personen – die Resolution „Bunker von unten“ unterzeichnet, die sich gegen die derzeitige Ausbau-Planung für den Bunker an der Feldstraße richtet und für bessere Alternativen plädiert (http://feldbunker.blogsport.eu).

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Keimzelle – TAUSCHPLATZ für Alle

Der einen und dem anderen mag es schon vor Ort aufgefallen sein – wir haben uns seit Anfang Mai umbenannt und sind nun Tauschplatz, Foodsharing-Platz und Garten in einem. Vielen Dank an die Unterstützer/innen von Foodsharing, die seit über einem Monat unsere Box im Parlament täglich mit tollen (überwiegend Bio-) Lebensmitteln befüllen.

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3. Saatguttauschbörse Hamburg | Wem gehört die Biodiversität?

Am Sonntag dem 8.3. 2015 fand die dritte Saatguttauschbörse im Centro Soziale statt, mit deutlich mehr BesucherInnen als im Vorjahr!
Bei sommerlichen Temperaturen wurde vorm Centro getauscht und drinnen gelauscht.

Einer der Höhepunkte des Tages war der bewegende Vortrag „Projekt 15th Garden Network Syrien“ von Mohammad aus Syrien.

Aktuell brauchen die Menschen in Syrien dringend unbehandeltes Saatgut, das ihnen Unabhängigkeit, Selbstversorgung und ein Leben in Würde ermöglicht.

Kontakt für Saatgutspenden: 15thgarden( a t )riseup.net

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